Warum heißt es „Revolution“?
Das Wort „Revolution“ bedeutet „Umwälzung“ oder „große Veränderung“.
Die Industrielle Revolution veränderte fast alles:
- Arbeit: Viele Menschen arbeiteten nicht mehr auf dem Feld, sondern in Fabriken.
- Wirtschaft: Es wurde viel mehr produziert.
- Gesellschaft: Städte wuchsen, weil viele Menschen vom Land in die Stadt zogen.
Wichtige Erfindungen
- Dampfmaschine (James Watt): Sie trieb Maschinen und Lokomotiven an.
- Spinnmaschinen und Webstühle: Sie machten die Herstellung von Stoffen schneller.
- Eisenbahn: Sie brachte Waren und Menschen schnell von Ort zu Ort.
Folgen für die Menschen
- Positive Folgen:
- Mehr Waren, oft billiger.
- Neue Berufe in Fabriken und Städten.
- Negative Folgen:
- Schlechte Arbeitsbedingungen in Fabriken.
- Lange Arbeitszeiten, wenig Lohn.
- Kinderarbeit war üblich.
- Schlechte Wohnungen in schnell wachsenden Städten.
Übergang zur Industriegesellschaft
Vor der Industriellen Revolution war Deutschland eine Agrargesellschaft:
- Die meisten Menschen arbeiteten in der Landwirtschaft.
Nach der Revolution wurde Deutschland eine Industriegesellschaft:
- Viele Menschen arbeiteten in Fabriken.
- Städte wurden größer.
- Technik und Maschinen bestimmten das Leben.
Warum ist das wichtig?
Die Industrielle Revolution ist der Beginn der modernen Welt.
- Heute gibt es immer noch Fabriken, Maschinen und Technik.
- Viele Probleme von damals (z. B. schlechte Arbeitsbedingungen) wurden später durch Gesetze verbessert.
Merksatz
Die Industrielle Revolution war der Übergang von der Landwirtschaft zur Industrie. Sie veränderte Arbeit, Wirtschaft und Gesellschaft grundlegend.