Die Französische Revolution

Die Französische Revolution – Ursachen, Verlauf und Folgen

Warum kam es zur Revolution?
Ende des 18. Jahrhunderts war Frankreich in einer schweren Krise:

  • Ungerechtigkeit: Adel und Kirche hatten viele Privilegien, das Volk musste hohe Steuern zahlen.
  • Armut: Viele Menschen hungerten, während der König Ludwig XVI. prunkvoll lebte.
  • Ideen der Aufklärung: Philosophen forderten Freiheit, Gleichheit und Mitbestimmung.
  • Staatsschulden: Kriege und Luxus hatten den Staat fast bankrott gemacht.

Der Beginn (1789):
Das Volk forderte mehr Rechte. Am 14. Juli 1789 stürmten die Menschen die Bastille – ein Symbol der königlichen Macht. Dies gilt als Beginn der Revolution.

Die Phasen der Revolution:

  1. 1789–1791: Abschaffung der Privilegien, Menschenrechte werden verkündet. Frankreich wird eine konstitutionelle Monarchie.
  2. 1792–1794: König wird abgesetzt und hingerichtet. Frankreich wird Republik. Es folgt die „Schreckensherrschaft“ unter Robespierre.
  3. 1795–1799: Unruhe und Machtkämpfe.
  4. Napoleonische Ära (ab 1799): Napoleon Bonaparte übernimmt die Macht, wird später Kaiser. Er führt viele Reformen ein, aber auch neue Kriege in Europa.

Folgen:

  • Ende des Absolutismus in Frankreich.
  • Ideen von Freiheit und Gleichheit verbreiten sich in Europa.
  • Neue Gesetze (Code Civil) und moderne Verwaltung entstehen.

Merksatz:
Die Französische Revolution veränderte Europa: Sie beendete die Alleinherrschaft der Könige und brachte die Idee der Demokratie voran.

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