Struktur und Funktionsweise der kommunalen Selbstverwaltung

Die drei Ebenen in Bayern

1. Gemeinden und Städte

  • Kümmern sich um Dinge direkt vor Ort.
  • Beispiele:
    • Bau eines Spielplatzes
    • Reparatur von Straßen
    • Müllabfuhr
  • Gewählte Organe: Bürgermeister und Gemeinderat.

2. Landkreise

  • Zusammenschluss mehrerer Gemeinden.
  • Aufgaben, die für eine Gemeinde zu groß sind.
  • Beispiele:
    • Betrieb eines Krankenhauses
    • Organisation von Berufsschulen
  • Gewählte Organe: Landrat und Kreistag.

3. Bezirke (nur in Bayern!)

  • Große soziale und kulturelle Aufgaben.
  • Beispiele:
    • Hilfe für Menschen mit Behinderungen
    • Pflegeheime
    • Museen
  • Gewähltes Organ: Bezirkstag.

Rechte der Kommunen

  • Rechtsetzungshoheit: Eigene Regeln (z. B. Satzungen für Spielplätze).
  • Finanzhoheit: Eigener Haushalt, Steuern und Gebühren.
  • Personalhoheit: Eigene Mitarbeiter einstellen.
  • Planungshoheit: Baugebiete und Straßen planen.
  • Organisationshoheit: Verwaltung selbst organisieren.
  • Verwaltungshoheit: Gesetze und Regeln umsetzen.

Warum ist das wichtig?

  • Menschen können mitbestimmen, was in ihrer Gemeinde passiert.
  • Entscheidungen sind schneller und passender, weil sie vor Ort getroffen werden.
  • Das stärkt die Demokratie.

Merksatz

Kommunale Selbstverwaltung bedeutet: Die Gemeinden, Landkreise und Bezirke regeln ihre eigenen Angelegenheiten – für die Menschen vor Ort.

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